Fit fürs Lernen: Wie lernen erfolgreich werden kann!

„Schon einmal von den exekutiven Funktionen gehört? Nein?“ Dr. Sabine Kubesch zeigt in ihrem Artikel auf, welche Bedeutung die exekutiven Funktionen und die Fähigkeit zur Selbstregulation für den schulischen Lernerfolg und für eine gesunde sozial-emotionale Entwicklung des Kindes haben.

Obwohl der Begriff der exekutive Funktionen nur wenigen vertraut ist, darf jedoch die Bedeutung vor allem für den Schulalltag nicht unterschätzt werden. Zu den exekutiven Funktionen zählt: Das Arbeitsgedächtnis, die Inhibition (Impuls- und Aufmerksamkeitskontrolle) und die kognitive Flexibilität.
Wenn exekutive Funktionen schwächer ausgebildet sind, haben Kinder größere Schwierigkeiten, ihr Verhalten, ihre Emotionen und ihre Aufmerksamkeit zu steuern. Dadurch fallen diese Kinder vor allem im Schulalltag immer wieder auf, z.B. fällt es ihnen schwer, sich auf neue Aufgaben und Arbeitsanweisungen einzustellen, sie sind leichter ablenkbar, vergessen Arbeitsanweisungen und fallen oftmals durch unbeherrschtes oder aggressives Verhalten auf.
Die gute Nachricht aber ist: Exekutive Funktionen können gezielt spielerisch, kognitiv und körperlich trainiert und gefördert werden.

Was nun genau die exekutiven Funktionen sind, welchen Nutzen sie für uns im Alltag haben und wie sich Schwierigkeiten sowohl in der Schule als auch Zuhause zeigen, erfahren Sie hier.

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Quelle:
Dr. Sabine Kubesch. Fit fürs Lernen. Klexer • Januar 2015• Copyright © 2015 Cornelsen Schulverlage GmbH, Berlin
https://www.cornelsen.de/home/katalog/material/1.c.3462491.de